Ein Wasserausflug

Wasser ist ein sehr faszinierendes Element. Groß und Klein lieben es und es bietet viele verschiedene Möglichkeiten, um damit Spaß zu haben. Aufgrund verschiedener Kindheitserinnerungen verbinde ich Wasser immer mit Booten, Angeln und Schnitzen. Diese Erfahrungen gebe ich natürlich gerne weiter und so machte ich mich mit der Großen auf nach Bestensee (Brandenburg), da man alle drei Möglichkeiten genau dort auf einem Fleck findet.

Ausgangsbasis war das Wochenendgründstück der Großeltern. Opa und Oma besitzen nicht nur ein Ruderboot, sondern auch das nötige Equipment zum Angeln. Und da das Gründstück im Wald ist, findet man auch etliche Materialien zum Schnitzen. Also Bootsschlüssel und Angeln eingepackt und beim Spaziergang zum See eine schöne Baumrinde gesucht.

Bevor es raus auf Wasser ging musste natürlich zuerst das Holzboot für die Große geschnitzt werden. Das Schnitzen überlasse ich voll und ganz ihr und helfe nur bei Details. Meine Hauptaufgabe besteht darin sie anzuleiten und hin und wieder mal aufzupassen, dass der Finger nicht zwischen Klinge und Holz kommt. Wir vertrauen dabei auf die Schnitzmesser für Kinder von Opinel. Sie sind sicher und gut in der Handhabung und die Große kommt sehr gut damit zurecht. Ich habe natürlich die passende Version für Erwachsene. Beim Schnitzen eines Bootes ist die Auswahl der Rinde entscheidend. Das Stück darf nicht zu brüchig, nicht zu dick und auch nicht zu rund sein. Wichtig ist es die Spitze und die Seiten während des Schnitzens gut in eine Stromlinienform zu bringen. Die Innenseite verschönert man ein wenig und, ganz wichtig, bohrt ein Loch für den Segelmast mittig in das Boot. Die Außenseite der Rinde lassen wir immer wie sie ist. Als Segel kann man ein einfaches Blatt Papier nehmen, muss nur aufpassen, dass es nicht zu schnell nass wird.

Als das Boot fertiggestellt war, war auch das Ruderboot fertig für den Ausflug und alles für das Angeln verladen. Ein paar Ruderschläge und man kann die Ruhe des Sees genießen und ist fernab von allem. Denn das schönste am Angeln ist doch die Ruhe. Mit der Großen ist das zwar nicht immer gegeben aber grundsätzlich möglich. Gespannt wird die Pose der eigenen Angel wie gebannt beobachtet und jeder gefangene Fisch wird euphorisch gefeiert. Nur Anfassen geht noch nicht und wichtig ist auch, dass der Fisch danach heile wieder den Weg ins Wasser findet.

Zum Abschluss des Ausfluges nutzten wir das Ruderboot noch, um einen Cache zu suchen. Geocaching ist das einzige was an diesem Tag nicht meiner Kindheit ähnelt. Aber je näher man dem Cache kommt, umso mehr werde ich selbst Kind. Ein guter Cache in Bestensee, der nur mit Boot funktioniert ist Big Hotte. Während der Anfahrt fühlt man sich auch etwas wie Piraten. Schnell angelegt und zugegriffen. Ein perfekter Abschluss für einen wundervollen Tag.

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