DIY: Schwimmende Walnusskerzen

Da für den Kindergeburtstag im Kindergarten jedes Jahr Servietten mit kleinen Geschenken und Knabbereien für alle Kinder mitgebracht werden müssen, kam mir in der Adventszeit beim Nussknacken die Idee aus den Walnussschalen und Kerzenresten vom Tannenbaum kleine schwimmende Lichter zu basteln.

Gern würde ich nun sagen, dass ich hierfür die Walnussschalen vom einzigen Baum in unserem sonst kargen Hinterhof verwendet habe, aber diese entpuppten sich als zu klein, sodass ich letztlich doch noch eine Ladung Walnüsse aus dem Supermarkt knackte. Auch die Kerzenstummel vom Weihnachtsbaum landeten letztendlich nicht im Schmelztopf, da Thomas sie beim Abschmücken voller Elan in die Mülltonne pfefferte noch ehe ich Einspruch erheben konnte. Daher war dann doch noch ein kleiner Ausflug zum Bastelladen notwendig, um Wachspastillen zu kaufen. Wenigstens konnten die schon ewig in der Schublade schlummernden Teelichter Verwendung finden, da ich kurzerhand deren Dochte verwendete.

Insgesamt benötigt man folgende Materialien:

– gewünschte Anzahl möglichst großer Walnusshälften

– Kerzenreste (schwarze Dochte abschneiden) oder Wachspastillen

– Docht von Teelichtern oder Docht am Meter

– eine Konservendose

– einen Topf mit Wasser

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Zunächst werden die Dochte vorsichtig aus den Teelichtern entfernt, sodass sie sich nicht vom Metallplättchen lösen, an welchem sie befestigt sind. Der große Vorteil gegenüber losem Docht ist, dass die Teelichtdochte in den Walnussschalen von allein stehen und in der Regel nicht festgehalten werden müssen während das Wachs eingegossen wird.

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Im Grunde bietet es sich natürlich an direkt das Teelichtkerzenwachs für die Walnusskerzen einzuschmelzen. Hierfür habe ich in diesem Fall verzichtet, da ich gern Bienenwachslichter haben wollte.

Das Wachs wird nun in der Konservenbüchse im Wasserbad geschmolzen. Das Eingießen des geschmolzenen Wachses entpuppte sich als etwas schwieriger als zunächst angenommen, da die Walnussschalen leicht kippen, sich in einigen Fälle durch das warme Wachs die Dochte von den Metallplättchen lösten und die Dochte ab und an in Schieflage geraten und in das noch flüssige Wachs fallen. Ein Zahnstocher leistet hier gute Dienste.

Es benötigt – je nach Kerzenanzahl – mehrere Durchgänge ehe alle Walnusshälften gefüllt sind, da das Wachs sehr schnell fest wird.

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Wegen der Brandgefahr sollten die fertigen Walnusskerzen nur schwimmend brennen – aber da sie ohnehin sehr an kleine Boote erinnern, machen sie schwimmend auch einfach die beste Figur.

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Viel Freude beim Nachbasteln 🙂

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